Autorin: Alena Lachmann | barfi.ch

Hatte man früher eine Frage, wurde man stets zu den «Grossen» geschickt. «Frag Mama», «Frag Grossmutter», «Frag deinen Lehrer», so lauteten die Standardantworten. Heute heisst es: «Google es doch einfach». Das Smartphone ist nah und das Internet vermeintlich allwissend. Doch gelangt man mit einer Frage an eine Suchmaschine, tauchen schnell Probleme auf. Dafür soll es jetzt eine Basler Lösung geben.

Wir alle kennen die Krux mit der Suchmaschine Google: Die Stichwortsuche ist zwar effizient, doch spucken die Algorithmen zum Teil abstruse Informationen aus. Vom Wahrheitsgehalt und der Relevanz der Antworten, die man erhält, brauchen wir nicht zu sprechen. Auch was die Aktualität der angezeigten Informationen angeht, steht es manchmal nicht zum Besten. Die Antwort im Leserforum «xy» von vor 10 Jahren ist meist mehr verwirrend als hilfreich. Diesem Problem hat sich ein Team junger Basler Entwickler angenommen.

Ihre neue App «Ask Mask» fusst auf dem Grundsatz «Informationen direkt von Mensch zu Mensch». Der interessierte Nutzer fungiert hier gleichzeitig als Fragesteller und Wissensquelle. Zu Beginn kann man festlegen, welche besondere Wissensgebiete man hat und wozu man Antworten liefern könnte. Wird nun eine Frage in diesem Themengebiet gestellt, kann man dem Fragenden direkt antworten. Die Konversationen, die daraufhin entstehen, sind nur für die Beteiligten sichtbar. Denn Datenschutz ist ebenfalls ein wichtiger Teil des Konzeptes. Die Unterhaltungen bleiben privat. Ebenso ist für die einzelnen Nutzer nicht sichtbar, welche weiteren Kompetenzen das Gegenüber hat. So grenzt sich «Ask Mask» von den altbekannten Fragen-Foren im Internet ab. Die App schafft einen direkten Kanal zwischen dem Fragenden und einem Experten. So können auch heikle Fragen in einem geschützten Rahmen besprochen werden.

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http://barfi.ch/Digital/Basler-erfinden-die-Suchmaschine-Mensch