Ask Mask liefert Antworten von echten Menschen und setzt auf absolute Anonymität. Die App eines Basler Start-ups ist auch eine Kritik an der Datensammelwut von Google und Co.

Lukas Hausendorf | 20 Minuten

Die Macher hinter der Maske: Christoph Wirz, Jonas Schwarz und Fabian Schumacher.

Ask Mask wirbt mit dem Versprechen, dass die Nutzer anonym bleiben, für sich. Der Name ist Programm, jeder User erhält eine virtuelle Maske.

Über Keywords kann man definieren, zu welchen Themen man selbst Auskunft geben kann. Kommt eine passende Frage, wird man benachrichtigt.

Das Besondere: Aus der Frage wird ein 1:1 Dialog mit einem anderen Nutzer. Völlig anonym. Somit hinterlässt man, anders als bei Google, keine Spuren im Netz.

Wie kann das Wissen der Menschen auf eine App gebracht werden? Ask Mask versucht genau damit eine Alternative zum Googeln anzubieten.

«Wie viele Menschen braucht es, damit man jede Frage der Welt beantworten kann?», fragt Jonas Schwarz. Diese Frage ist in etwa der Ausgangspunkt des Start-ups Ask Mask, das auf die Kraft der Schwarmintelligenz setzt. Die App, die vorerst nur für iOS-Geräte erhältlich ist, ist gleichzeitig auch eine leise Kritik an der fortschreitenden Digitalisierung und dem wachsenden Einfluss der künstlichen Intelligenz. Schwarz setzt ganz auf den Faktor Mensch.

Ask Mask ermöglicht den Nutzern, anonym Fragen zu stellen, die dann von anonymen Usern beantwortet werden. Anonymität im Netz sei ein grosses Thema, so Schwarz. «Es geht darum, wie wir mit den digitalen Spuren, die wir im Netz legen, umgehen», erklärt er. Wer bei Google eine Suchabfrage tätigt, legt so eine Spur. Je mehr Abfragen, desto klarer wird das Profil des Nutzers. Was aber geschieht mit diesen Daten? Ask Mask schütze die Daten seiner User, betont Schwarz. Daher auch der Name. «Jeder Nutzer wird selbst zur Maske», erklärt er.

User wollen praktisches Wissen und Dienstleistungen

Die App kann bereits auf eine erfolgreiche Testphase zurückblicken. Diese brachte für Schwarz und seine Mitstreiter wertvolle Erkenntnisse. Über 1000 Fragen wurden schon gestellt. Gefragt ist vor allem praktisches Wissen. «Life-hacks und Hosensackwissen», nennt es Schwarz. Mehr als die Hälfte fragte allerdings nach Dienstleistungen….

Mehr lesen dazu:

http://www.20min.ch/schweiz/basel/story/16533437

Ask Mask

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