Autor: Philipp Schrämmli | SRF

Mit «mAsk» wollen die Unternehmer Google & Co. die Stirn bieten. Die App bietet Anonymität und persönliche Antworten.

Wer heute etwas in Erfahrung bringen möchte, der muss nicht mehr in eine Bibliothek, der «googelt» einfach auf seinem Smartphone. Die US-Suchmaschine ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, birgt allerdings auch Risiken. Denn mit jeder Frage, die wir Google stellen, geben wir Informationen über uns preis. Was mit diesen Daten geschieht, weiss die Öffentlichkeit nicht.

Alternative zu grossen Suchmaschinen

Ein Basler Start-Up will der Sammelwut der grossen Suchmaschinen nun entgegenwirken. Jonas Schwarz, Christoph Wirz und Fabian Schumacher bringen eine eigene Such-App auf den Markt. Diese verspricht zwei Dinge, welche die grossen Suchmaschinen nicht bieten können: Anonymität und Antworten von echten Menschen anstelle von Algorithmen. Ihre App haben die Jungunternehmer «mAsk» getauft, eine Mischung aus den englischen Wörtern «mask» und «ask», maskiertes Fragen.

Das Prinzip ist einfach erklärt: Ein neuer Nutzer gibt zunächst mindestens drei Gebiete an, in welchen er oder sie sich gut auskennt. Anschliessend kann man jede erdenkliche Frage in die Runde stellen. Diese wird denjenigen Nutzern zugestellt, die sich auf dem entsprechenden Gebiet als Experten ausgewiesen haben.

Anonyme Dialoge

Dieses System habe zwei Vorteile. Erstens können Fragesteller und Antwortgeber in einen Dialog treten, man könne nachfragen, wenn etwas unklar sei…

Mehr dazu lesen und hören:

https://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/basler-start-up-entwickelt-eine-neue-such-app